Besonderheiten

Integrales Rahmentragwerk in Verbundbauweise

Prager Brücke

Lage
Leipzig Völkerschlachtdenkmal, im Zuge der B2 über Gleisanlagen der DB

Bauherr
Stadt Leipzig, Tiefbauamt

Baubeschreibung
Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Stadtbahnlinie 15 und der Weiterführung der neuen B2 wird unmittelbar vor der Einmündung der Naunhofer Straße in die Prager Straße ein Brückenneubau über die Bahntrasse am alten Messegelände notwendig.
Die Forderungen des Denkmalschutzes, der weitestgehende Erhalt bzw. Wiederaufbau der historischen Bauteile bei der Errichtung des neuen Bauwerkes, spielen bei diesem Entwurf eine entscheidende Rolle. Die historischen Obelisken und Pfeiler markieren auch zukünftig den Brückenraum. Der Leitgedanke besteht im Erhalt der stadtbildprägenden und historischen Aufbauten im Dialog mit einem zeitgemäßen Brückenneubau.
Das Ergebnis dieses Brückenentwurfes ist ein fugen- und lagerloses einfeldriges Rahmentragwerk. Durch die Vorfertigung der Stahlrahmen und die Verwendung von Fertigteilplatten mit Ortbetonergänzung für die Fahrbahnplatte ist bei der Herstellung kein Traggerüst erforderlich. Letztlich erlaubt die vorgeschlagene Lösung des neuen Brückentragwerks eine sehr kurze Bauzeit und den weitestgehenden Verzicht auf Einrüstungen und Behinderung des Bahnverkehrs.

Ausführungsart
Verbundbauweise

Bearbeitungs- und Ausführungszeitraum
2001 - 2002

KHP-Leistung
1. Preis beim Wettbewerb gemeinsam mit Architekten Pahl + Weber-Pahl
Objekt- und Tragwerksplanung Phase 1-5