Besonderheiten

Kombination von Ortbeton- und Fertigteilbauweise mit geringen Fertigungs- und Montagetoleranzen

Hohe Bewehrungsgrade in den Rahmenknoten zwischen FT-Bindern und Ortbetonwänden

Stabilitätsuntersuchungen mit Hilfe nichtlinearer FE-Rechnungen aufgrund der geringen Binderbreiten

Lärmschutzeinhausung (LEH) Lövenich

Lage
im Zuge der A1 in Köln

Bauherr
Landesbetrieb Straßenbau NRW
Niederlassung Rhein-Berg

Baubeschreibung
Im Zuge des 6-spurigen Ausbaus der BAB A1 vom AK Köln-West bis zum AK Köln-Nord wird die A1 auf einer Länge von ca. 1,5 km in einer teilverglasten Lärmschutzeinhausung geführt.
Die Konstruktion besteht aus einem zweizelligen Rahmen mit durchgehenden Stahlbetonwänden und 40 cm breiten, kreis¬segmentförmig gekrümmten Stahlbetonbindern, die in einem Abstand von 7 m angeordnet sind und die transparente Stahl-Glas-Konstruktion tragen. In Längsrichtung ist das Bauwerk in 14 m lange Regelblöcke mit Binderspannweiten von 17,10 m unterteilt. Zur Integration diverser Überführungsbauwerke in die Lärmschutzröhre sind verschiedene Anpassmodule erforder¬lich. In den Ein- und Ausfahrtsblöcken ergeben sich maximale Spannweiten der Binder von bis zu 25,60 m

Ausführungsart
Stahlbetonfertigteilbauweise, Ortbetonbauweise

Bearbeitungs- und Ausführungszeitraum
2007 - 2010

KHP-Leistung
Prüfung der statischen Berechnung und der Ausführungspläne
Stabilitätsuntersuchungen mit Hilfe nichtlinearer FE-Rechnungen aufgrund der geringen Binderbreiten im Rahmen der Prüfung